Grundidee
Merkmale werden nach Mustern vererbt
Die Mendelschen Regeln beschreiben einfache Erbgänge. Wichtig sind die Begriffe dominant und rezessiv.
Dominant setzt sich im sichtbaren Merkmal durch. Rezessiv sieht man nur, wenn kein dominantes Allel vorhanden ist.
Beispiel
Kreuzung Aa x Aa
Beide Eltern haben den Genotyp .
Mögliche Kombinationen sind , , und .
Drei Kombinationen zeigen das dominante Merkmal.
Eine Kombination zeigt das rezessive Merkmal. Das Verhältnis ist 3:1.
Typische Fehler
Viele machen hier denselben Fehler
Dominant wird oft als 'häufiger' oder 'besser' verstanden. Es bedeutet nur, dass sich ein Allel im Phänotyp durchsetzt.
Genotyp und Phänotyp werden verwechselt. Genotyp ist die Buchstabenkombination, Phänotyp das sichtbare Merkmal.
Im Kreuzungsschema werden Kombinationen ausgelassen. Fülle jedes Feld aus, bevor du Wahrscheinlichkeiten angibst.
Wahrscheinlichkeiten werden als sichere Vorhersage gelesen. 25 Prozent heißt nicht, dass bei vier Kindern garantiert eins betroffen ist.
Mini-Spickzettel
Mendel kompakt
| Dominant | Setzt sich im Phänotyp durch. |
|---|---|
| Rezessiv | Wird nur sichtbar, wenn es doppelt vorliegt. |
| Genotyp | Buchstabenkombination, zum Beispiel . |
| Phänotyp | Sichtbares Merkmal. |
Üben
3 Aufgaben mit Musterlösung
Leicht: Was bedeutet heterozygot?
Zwei unterschiedliche Allele.
Beispiel: .
Mittel: Welche Genotypen entstehen bei ?
Alle Kinder bekommen ein und ein .
Der Genotyp ist immer .
Klausurnah: Bei : Wie groß ist die Chance für ?
Mögliche Genotypen: , , , .
Ein von vier Fällen ist , also 25 Prozent.
Scoolie
Wie Scoolie dir dabei helfen kann
Scoolie kann dir Kreuzungsschemata Schritt für Schritt aufbauen.
Du kannst Begriffe wie dominant, rezessiv, homozygot und heterozygot wiederholen.
Wenn Aufgaben nach Wahrscheinlichkeiten fragen, hilft Scoolie beim Zählen der Kombinationen.